Superfood Granatapfel – wieviel Power steckt drin?

Wird der Granatapfel seiner Bezeichnung „Superfood“ wirklich gerecht? Es werden ihm eine Reihe von gesundheitsfördernden Eigenschaften nachgesagt.

Unser Team hat nun die wichtigsten Infos rund um die Powerfrucht unter die Lupe genommen:

Zunächst einmal – woher kommt der Granatapfel eigentlich?

Der Granatapfelbaum zählt zur Familie der Weiderichgewächse (Punica granatum). Er wächst fünf bis acht Meter hoch und kann einige hundert Jahre alt werden. Heute wird die Frucht vor allem im Mittelmeerraum und im Nahen Osten kultiviert. Man geht davon aus, dass die Frucht ihre ursprüngliche Heimat in West- bis Mittelasien anzusiedeln ist. Der Granatapfel findet bereits in der Bibel Erwähnung. 613 Kerne soll die symbolträchtige Frucht haben, so viele, wie es Gesetze im Alten Testament gibt. Keine andere Frucht spielte bisher in der Kulturgeschichte der Menschheit eine so große Rolle. Auch Adam und Eva sollen den Granatapfel schon gekostet haben – nicht verwunderlich, schmecken doch die saftigen Granatapfel-Kerne bittersüß wie so manche Liebe. Somit steht der Granatapfelbaum seit jeher für Liebe, Fruchtbarkeit, Jugend und Schönheit.

Was ist drin im Superfood Granatapfel?

Unbestritten ist sein hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Kalium, Eisen, Vitamin E, Karotin, Zink und Kupfer sowie Vitamin C – wobei der Vitamin C Gehalt jedoch relativ gering ist – mit nur 7 mg pro 100g.
Auch viele bioaktive Substanzen sind enthalten. Hier sind insbesondere Polyphenole, Flavonoide, Anthocyane mit ihrer antioxidativen Wirkung, zu nennen.

Positiv für Herz und Kreislauf und – sogar gegen Krebs?

Eine wichtige Rolle spielen die im Granatapfel enthaltenen Flavonoide, weil sie die Blutgerinnung etwas hemmen. Dadurch sinkt beispielsweise die Gefahr der „Verkalkung“ und somit die Wahrscheinlichkeit von Blutgerinnseln. Diese antithrombotische Wirkung wird dadurch verstärkt, dass sie den Cholesterinspiegel des Blutes positiv beeinflussen: Weniger minderwertige Blutfette bewirken, dass das Blut besser fließt. Allerdings ist dies wissenschaftlich nicht endgültig belegt. Erste Studien zeigen, dass regelmäßig Konsum von Granatapfelsaft das Risiko für die Entstehung von Prostatakrebs verringern soll. Auch das Risiko für die Entstehung anderer Krebserkrankungen soll gesenkt werden. Allerdings: abschließend wissenschaftlich bestätigt ist auch das (noch) nicht.

Granatapfel „Anti-Aging Kur“

Die Vielzahl der Antioxidantien und Vitamine spielen in der Naturkosmetik eine wichtige Rolle. Antioxidantien fangen freie Radikale im Körper und schützen die Zellen der Haut vor der vorzeitigen Alterung. So bleibt der Teint länger frisch. Das Öl der süßen Granatapfelkerne steckt voller Punicinsäure, einer Omega-5-Fettsäure, die der Haut zusätzliche Frische schenkt. Das Öl kann pur in die Haut einmassiert oder mit Zucker und Pflanzenöl zu einer Maske verrührt werden.

Wie man sieht – der Granatapfel findet seinen Einsatz somit in den unterschiedlichsten Bereichen. Und summa summarum können wir festhalten, dass er sich die Bezeichnung „Superfood“ in jedem Falle verdient hat.

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit!

Ihr „Deutschland verjüngt sich“ – Team.