Schlittenfahren & Rodeln: Wintersport, auf den die ganze Familie abfährt

Für Erwachsene ist Schnee, der liegenbleibt, zumeist kein Grund zur Freude, bedeutet er doch Schneeräumen, Verkehrsbehinderungen und Schneeränder an den guten Geschäftsklamotten. Doch wie war das damals, als Kind? Erinnern Sie sich? Da war der Anblick einer weiß zugeschneiten Welt das Startsignal, den Schlitten zu packen und die zumeist selbstgemachten Rodelpisten zu stürmen, selbst, wenn man nicht aus wintersportaffinem Hause stammte: es spielte keine Rolle, ob sanfte Hügel oder waghalsige Buckelpisten, ob Waldweg oder Fußweg.
In puncto der Untersätze gibt es mittlerweile eine große Vielfalt, die jedem Geschmack etwas bietet, wie die gängigen Holz- und Metallschlitten im Davoser Stil, klassische Hornschlitten und die schalenartigen Bobs aus Plastik. Manchmal halten auch Plastiktüten als spontaner Rodelersatz her, was oftmals nicht nur aufgrund der Kälte blaue Popos zur Folge hat. Dem Spaß tut dies natürlich keinen Abbruch. Einer der schönsten Aspekte am Schlitten ist jedoch seine Familientauglichkeit: Unabhängig von Alter, Geschicklichkeit und Sportlichkeit sorgt er stets für ein kurzweiliges, bewegungsreiches Familienerlebnis.

Schlitten und Rodel: Familien-Vergnügen im frischem Schnee

Schließlich eignet sich das zumeist komfortable Wintersportgerät nicht nur für Abfahrten; die ganz Kleinen können sich auch, sicher umarmt oder im Kinderaufsatz, auf dem Schlitten ziehen lassen. Die etwas größeren Kleinen werden sich eher todesmutig allein verschneite Hügel hinunterstürzen wollen, auch wenn natürlich nichts dagegen einzuwenden ist, wenn Mama oder Papa Rodellift spielt. Ob Sie dabei mit Ihren Kindern rodeln oder Schlittenfahren gehen, ist dabei weitestgehend egal. Denn das eher sportlich assoziierte Rodeln leitet sich vom oberdeutsch-schweizerischen Begriff für „rütteln“ ab, während die etymologische Wurzel des Schlittens das althochdeutsche „slito“, Gleiter, ist. Vor diesem Hintergrund betrachtet, wäre ein sprichwörtliches „mit jemandem rodeln gehen“ wahrscheinlich richtiger als die rhetorische Schlittenfahrt. Gänzlich falsch jedoch wäre es, die „Jingle Bells“-Nummer als Rodeln zu bezeichnen, da in diesem Fall wahrscheinlich eher eine Darmverschlingung als eine romantische Annäherung im Schnee das Ergebnis wäre. 🙂

Rodeln und Schlittenfahren hat auch die Skigebiete erobert

Entgegen ihrer doch eher einschränkenden Bezeichnung bieten die meisten großen Skigebiete – insofern diese coronabedingt zugänglich sind – auch Rodelhänge samt Schlittenliften. Im Schwarzwald locken z.B. die Kandllifte, im Bayerischen Wald die Urlaubsregion St. Englmar und im Sauerland der Ski-Evergreen Winterberg. Im schwäbischen Kaiserbach findet sich sogar eine Roll-Rodelbahn für den Sommerbetrieb, damit das dynamische Familien-Vergnügen unabhängig von der Saison genossen werden kann.
Doch so verlockend es ist, sich nach der schnellen Schussfahrt an einen Rodellift zu hängen und sich bequem nach oben ziehen zu lassen: Ist es nicht viel schöner, im Schweiße des Angesichts wieder nach oben zu stapfen, mit wachsender Vorfreude auf die nächste Abfahrt, die gleichzeitig die schönste Belohnung für den zumeist anstrengenden Aufstieg ist?!

Machen Sie den Test:

Wie wirken sich Ihre momentanen sportliche Aktivitäten auf Ihr biologisches Alter aus?Testen Sie sich doch gleich hier, falls Sie es noch nicht bzw. länger nicht mehr ausprobiert haben!

Wir empfehlen die Durchführung optimalerweise vom PC/Desktop aus.

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Stets gute Gesundheit wünscht das

Deutschland verjüngt sich-Team!

(Foto oben von Bob Canning on Unsplash)